Zusammenfassung

"Der Einfluß der Kultur auf die Standardisierbarkeit erlebnisbetonter Werbung"

Die Effektivität der internationalen Positionierung durch standardisierte Werbung hängt davon ab, ob die internationale Zielgruppe ihre Umsetzung einheitlich versteht. Deshalb sollten standardisierte Umsetzungen nur von universell verständlichen Positionierungsitems (Claims) abgeleitet werden. Das einheitliche Verständnis eines Positionierungsitems wurde durch das Konstrukt der Bedeutungsähnlichkeit operationalisiert und durch die Übereinstimmung in den visuellen Assoziationen sowie in der affektiven Reaktion gemessen. Kulturelle Unterschiede in der Zielgruppe begrenzen die Bedeutungsähnlichkeit. In diesem Zusammenhang wurde die Kultur durch sieben unabhängige Variablen operationalisiert und deren Einfluß auf die Bedeutungsähnlichkeit in einer internationalen Studie empirisch überprüft. Nur der Einfluß der Sprache und des Kollektivismus der Mitgliedschaftsgruppe konnten verifiziert werden.
Auf der Basis dieser Ergebnisse werden pragmatische Regeln für die Anlage interkultureller Werbeforschung und die Gestaltung internationaler Werbung abgeleitet.

Quelle: Dmoch, T. (1999), "Der Einfluß der Kultur auf die Standardisierbarkeit erlebnisbetonter Werbung", Marketing. Zeitschrift für Forschung und Praxis, 21. Jg., Nr. 3, S.179 - 195.


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